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Willkommen beim Volkstrachtenverein Altötting

„Gscheit kracht hat’s“

Sportschützen St. Georg feierten ihr 50-jähriges Bestehen –Gottesdienst am Kapellplatz – Festzug mit über 70 Vereinen.

Altötting. Das Motto in der Stadt war am Wochenende „Mia lossn’s kracha“. Die Graminger Sportschützen St. Georg hatten diesen Slogan anlässlich der Feier ihres 50-jährigen Bestehens ausgegeben. Und sie haben gezeigt, wie feiern geht – vor allem am Sonntag, an dem das  Schützenfest im Herzen Bayerns anstand. 1000 Schützen, über 160 Böller- und Salutschützen, mehrere Hundert Burschen und Dirndl der umliegenden Traditionsvereine sowie Vereine aus der Stadt kamen zusammen und zogen mit dem Jubelverein sternförmig auf den Kapellplatz zum Gottesdienst ein. Die Steigerung dieses imposanten Schauspiels war der Festzug nach dem Gottesdienst. Ein „Meer“ an Schützen in feschen Trachten flanierte in Dreierreihen begleitet von sechs Musikkapellen über den Kapellplatz zum Festzelt am Dultplatz.

Den Gottesdienst zelebrierten Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl und Pfarrvikar Deva Gudipalli, der heuer sensationell Schützenkönig des Jubelvereins wurde. Von den Priestern wurden die Bänder geweiht, die die Ehrendamen Inge Detter, Theresa Heuwieser, Bernadette Staudhammer und Stefanie Weber an die Fahnen der Graminger Schützen und des Volkstrachtenvereins hefteten.

Insgesamt haben über 70 Vereine und Gruppierungen den imposanten Festzug ausgemacht, dazu die Feuerwehr und das BRK, deren Mannschaften zusammen mit der Polizei für die Verkehrssicherung und die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher zuständig waren. Das Motto „Mia lossn’s kracha“ wurde im Übrigen wörtlich genommen:

Zur Wandlung beim Gottesdienst feuerte die Ehrenkompanie der VSSG mit ihren Karabinern zwei Salven Salutmunition 8 x 57 IS ab. Zuvor hatte schon der Tillyverein mit Kanonenschüssen den Aufbruch zum Gottesdienst „eingeläutet“. Ganz laut wurde es gleich nach dem Festzug: Am Dultplatz wurde eigens für das Schützenfest ein Schießplatz ausgewiesen, den die „Gscheit kracht hat’s“ Sportschützen St. Georg feierten ihr 50-jähriges Bestehen –Gottesdienst am Kapellplatz – Festzug mit über 70 Vereinen Schützen mit Böllern und Kanonen ausgiebig nutzen. Minutenlang waberte der Rauch des Schwarzpulvers über den Platz. Dass die Altöttinger feiern können, war zuletzt beim Gartenfest des Volkstrachtenvereins und auf der Hofdult zu spüren. Diese beiden „Parteien“ hatten nun auch beim 50-jährigen Gründungsfest des Sportschützenvereins eine signifikante Rolle. Der Trachtenverein ist der Patenverein der Graminger Schützen und gefeiert wurde das Jubiläum im Dultzelt vom Weißbräu Graming der Familie Detter, dass eigens für diesen Anlass stehen gelassen und entsprechend hergerichtet wurde.

Damit wurde der intensiven „Symbiose“ der südlichen Altöttinger gezollt. Der Schützenverein und der Trachtenverein sind nahezu gleich alt (nächstes Jahr feiert der Volkstrachtenverein sein 50-Jähriges) und haben eine ähnliche Gründungsgeschichte, heißt es in der Festschrift. Viele
Trachtler sind beim Schützenverein und viele Schützen beim Trachtenverein. Der Weißbräu Graming bietet gemeinsame Herberge und Unterstützung, weil man zusammenhält. Dies wurde von Festredner Schirmherr Bürgermeister Herbert Hofauer ausdrücklich gewürdigt, dessen besonderer Dank Schützenmeister Philipp von Wartburg und Festleiter Andreas Weber für ihr Engagement galt.

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